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Eine Umfrage bei der Tübacher Bevölkerung zeigte deutlich, dass das Interesse an Seniorenwohnungen gross ist – nicht heute, aber sicherlich „morgen“, hiess es damals. Kurz entschlossen baute die Behörde in den Seniorenausflug den Besuch dreier Alterssiedlungen ein. Von da an wurde diskutiert und kehrte sich das Bild, und im Frühling 2004 konnten dann den Mieterinnen und Mietern bereits die Schlüssel zu den vier Seniorenwohnungen übergeben werden.
Voraus ging die Abklärung, wo diese realisiert werden sollten. Das Gemeindehaus aufstocken? Die ältere Generation distanzierte sich von dieser Idee. Allerdings wünschte sie sich ein Domizil nahe bei Kirche und Dorfzentrum. Jetzt kam die lange, gute Nachbarschaft der Tübacher Gemeindebehörde und der Franziskanerinnen zum Tragen. Diese sagten, für einen guten Zweck würden sie der Gemeinde ihr geschichtsträchtiges Haus gerne übertragen. Es handelt sich beim Josefshaus um das ehemalige Mutterhaus der Missions-Franziskanerinnen, von Tübach aus haben diese in vielen Teilen der Welt Niederlassungen gegründet.
Im heutigen Josefshaus ist der Treffpunkt der Senioren, das «Seniorama» eingerichtet. Das ist nichts Exotisches, die Bezeichnung bedeutet vielmehr Weitblick, Erfahrung. Es ist das Herzstück des Josefshauses. Das «Seniorama» ist der öffentlich zugängliche Bereich im Josefshaus, ein eigentlicher Begegnungsraum mit Cafeteria und Foyer. Die Türen des «Senioramas» stehen von morgens bis abends für die ältere Generation offen. Der Raum lädt nach der Kirche zu einem Treffen ein, aber auch an jedem Werktag zum Plaudern, Jassen, Verweilen. Hier können neue Kontakte und Gemeinschaft entstehen.
Auch für Bewegung der Seniorinnen und Senioren ist gesorgt: Die Gymnastikstunde findet jeden Montag von 15.15 Uhr bis 16.10 Uhr statt.